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Kirchengemeinde St. Maria Wetzgau-Rehnenhof

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Sitzung Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat trifft sich am Dienstag, 4.Juli um 19.30 Uhr, in der Bücherei zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung.
Die Tagesordnung wird im Schaukasten veröffentlicht.

Die Renaissance des Wetzgauer KOLOMANRITT nach 226 Jahren

Aufsatz von Hubert Hiller, veröffentlicht im Jahrbuch 2016 des Einhornverlags Schwäbisch Gmünd.
Teil 6


Pferdebegeisterte und Kirchengemeinderäte ziehen die Zügel an
Durch die Neugestaltung des Kirchvorplatzes wurde der Gedanke der Wiedergeburt der Pferdeprozession wieder wach. Das Ortsjubiläum 750 Jahre Wetzgau im Jahr 2016 schien für den Kirchengemeinderat und den Ortschaftsrat der geeignete Rahmen für dieses ehrgeizige Vorhaben. Es fand sich unter der Regie der Kir-chengemeinde ein Vorbereitungsteam, bestehend aus Kirchengemeinderäten und ortsansässigen Pferdeliebhabern und –experten, das in vielen Besprechungen, unterstützt durch Ortsvorsteher Johannes Weiß, Pfarrer Markus Schönfeld und den beiden Pfarrsekretärinnen die Organisation, Marketing, Ausschreibung sowie die Durchführung dieser Veranstaltung schulterten.
Überregionale Berichterstattung
Bereits im Vorfeld der Reiterveranstaltung berichteten überregionale Printmedien mit Bildern wie zum Beispiel das Katholische Sonntagsblatt oder das Pferdejournal unter der Headline „Halleluja Herr Pfarrer – Der Gemeindepfarrer steigt in den Sattel“ über dieses Ereignis. Die Gmünder Heimatdichterin Traudl Hirschauer widmete der Wiederaufnahme der Pferdeprozession das Gedicht: „Ein Brauchtum lebt wieder auf“. Die Stadt Schwäbisch Gmünd war Veranstalter des Jubiläumswochenendes und unterstützte unter anderem mit den Bauhofleistungen den Pferdeumritt. Die Vereine des Stadtteils bewirteten die Besucher und Teilnehmer im Festzelt, das im Landschaftspark Wetzgau in einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion aufgestellt wurde. Das Festzelt bot den äußeren Rahmen für einen festlichen ökumenischen Gottesdienst (siehe Foto) am Morgen des Kolomanritt. Vor über 1.000 Besuchern gingen der stellvertretende Dekan Robert Kloker und Dekanin Ursula Richter in der Predigt darauf ein, dass der Glaube Halt gibt. Münsterpfarrer Kloker widmete sich der Kirchengeschichte von Wetzgau, die Dekanin der Beständigkeit des Glaubens am Beispiel des Heiligen Koloman. Die Fürbitten waren unter anderem dem Mitgefühl für die vielen Hinterbliebenen und Opfer des Terroranschlages von Nizza gewidmet. Das Gebet galt auch der Sehnsucht nach Frieden und Verständigung nach den furchtbaren Szenen aus der Nacht zuvor in der Türkei. Die Schönblick-Band und ein eigens für den Jubiläumsgottesdienst gebildeter Projektchor mit 80 Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Dorothea Löwe gestalteten den musikalischen Rahmen. Nach dem Gottesdienst richteten Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Richard Arnold Grußworte an die Zuschauer und die vor der Kolomankirche platzierten Reiter mit ihren herausgeputzten Pferden.

26 gottesdienst im festzelt

Radwallfahrt zum Jugendtag in Untermarchtal

7 Jugendliche der Seelsorgeeinheit Limeshöhe machten sich in diesem Jahr mit dem Fahrrad auf den Weg zum Jugendtag nach Untermarchtal. Den Start der Sternwallfahrt bildete der von Pfarrer Schönfeld zelebrierte Entsendungsgottesdienst. Pfarrer Schönfeld ging im Gottesdienst auf die Herausforderungen einer solchen Wallfahrt ein und erteilte den Jugendlichen den Reisesegen. Gestärkt durch diesen Gottesdienst machten sich die Teilnehmer auf zur 1. Etappe. Tagesziel an diesem Tag war das Gemeindehaus in Amstetten. Herausforderung der zurückgelegten 40 Kilometer war der Albaufstieg über den Bernhardus. Am zweiten Tag brachen die Jugendlichen morgens von Amstetten nach Schmiechen auf. Traditionell wird hierbei die Mittagspause am Blautopf in Blaubeuren verbracht. Nach der Übernachtung in der Gemeindehalle starteten die Radler am Samstag in ihre letzte Etappe. Über Allmendingen und Ehingen (Donau) wurde das Ziel Untermarchtal angesteuert. An allen drei Wallfahrtstagen strahlte die Sonne vom Himmel und bescherte den Jugendlichen wunderschöne Ausblicke auf der Schwäbischen Alb. Als zweite Gruppe kamen die Radfahrer der Seelsorgeeinheit Limeshöhe in Untermarchtal an und wurden dort herzlich begrüßt. Zahlreiche Mitmachangebote und Interessenskreise machten den Jugendtag zu einem großen Fest der Jugend. An dem von Bischof Dr. Gebhard Fürst zelebrierten Abschlussgottesdienst nahmen wieder tausende Jugendliche und junge Erwachsene teil. Die besondere Stimmung im Festzelt ist schwer zu beschreiben. Da muss jeder Jugendliche einfach mal dabei gewesen sein!

fuer 26 2017 radfallfahrt

Herzliche Einladung zum Mitsingen im Projektchor!

Auf Grund des großen Erfolges vom letzten Jahr findet am 16. Juli 2017 wieder der Kolomanritt statt.
Zu diesem Anlass feiert die Seelsorgeeinheit am 16. Juli 2017 am Kreuztisch auf dem Landesgartenschau-Gelände einen gemeinsamen Gottesdienst.


Der Kirchenchor Rehnenhof, unter der Leitung von Dorothea Löwe, lädt Sie alle wieder sehr herzlich zum Mitsingen in diesem Projektchor ein!


Die Proben finden im kath. Gemeindehaus, Reichenberger Str. 15, zu folgenden Terminen statt:
• Donnerstag, 29.6.2017 19:30-21:00 Uhr
• Donnerstag, 06.7.2017 19:30-21:00 Uhr
• Donnerstag, 13.7.2017 19:30-21:00 Uhr


Aufführung:
• Sonntag, 16.7.2017

8:15 Uhr Einsingen
9:30 Uhr Gottesdienst

Anmeldung unter Angabe von Namen und Stimmlage bei:
 Dorothea Löwe (Tel. 9229939 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) (Chorleiterin)
 Dorothee Biber (Tel. 73749) (Chorvorstand)


Noten erhalten Sie in der ersten Probe.
Wir freuen uns auf Ihr Mitwirken und hoffen auf eine rege Beteiligung!
Ihr Kirchenchor Rehnenhof

Die Renaissance des Wetzgauer KOLOMANRITT nach 226 Jahren

Aufsatz von Hubert Hiller, veröffentlicht im Jahrbuch 2016 des Einhornverlags Schwäbisch Gmünd.
Teil 5

751 Jahre Wetzgau
Das Dorf Wetzgau wurde 1266, zur Zeit des Staufers Konradin, als „Weggeshaine“ erstmals urkundlich er-wähnt. Das „Haufendorf“ war in der Vergangenheit von der Landwirtschaft geprägt. Die Bebauung ist durch die frühere Teilung der Hofstellen sehr eng. 1803 wurde Wetzgau Württemberg einverleibt. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte entwickelte Wetzgau das Dorfbild, das bis heute erkennbar ist. Die Kolomankirche gilt als historisches Herzstück und Kleinod des Ortes. 1938 erfolgte die Eingemeindung nach Schwäbisch Gmünd. Heute ist Wetzgau/Rehnenhof ein Ortsteil mit guter Infrastuktur. Pferde sind im Alltag seit den 70er Jahren verschwunden. Auf einem von zwei landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieben werden für den Freizeitsport Pferde gehalten.

Festakt, Ausstellung und Festvortrag im Forum Schönblick Die Bürger des Stadtteils feierten das Ortsjubiläum mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen. Der Festakt fand am 22. April 2016 im Forum Schönblick statt. Eine Ausstellung zeigte die Urkunde aus dem Jahr 1266, den Kirchenschatz der Kolomankirche u.a. mit der Strahlenmonstranz und dem Meßkelch von 1778 und von Kindergarten und Schulkinder gemalte Bilder zum Thema „Wie sehe ich meine Heimat“. Ortsvorsteher Johannes Weiß erwähnte in seiner Festansprache, dass Frieden und Wohlstand der heutigen Bewohner unter anderem den Vorfahren zu verdanken sind. Herrschaften und Bedrohungen durch Krieg, Seuchen und Missernten hätten sich immer wieder abgewechselt. In der Nachkriegszeit haben die Einheimischen mit viel Eigeninitiative die neue Zeit erarbeitet und geformt. Als Symbol für Heimatverbundenheit und wie ein Fels in der Brandung stehe die Kirche St. Coloman auch als Markenzeichen für das Wetzgauer bürgerliche Engagement. Grußworte von Oberbürgermeister Richard Arnold, Staatssekretär MdB Norbert Barthle und Dr. Stefan Scheffold folgten einem eigens von der Tannhäuser Gruppe des Vereins Staufersaga initiierten Theaterstück, das Einblick in die staufische Geschichte von Konradin gab. Der Chor „voice-net unter Leitung von Wilfried Leutner lud die 400 Festgäste zu einer musikalischen Zeitreise von der Stauferzeit in die Gegenwart ein. Nach der offiziellen Feier klang der Jubiläumsauftakt im Foyer bei einem Stehempfang und vielen Gesprächen aus.
Am 25. April besuchten viele interessierte Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils den Historischen Festvortrag der Leiterin des Stadtarchivs, Dr. Barbara Hammes.

20160717 cer 1583Festwochenende vom 15. bis 17. Juli 2016 im Landschaftspark
An allen Tagen nahmen jeweils über 1.000 Besucher aus dem Stadtteil Rehnenhof/Wetzgau und Umgebung an den Veranstaltungen, bewirtet von den Vereinen und Kirchengemeinden, teil. Jung und Alt trafen sich bereits am Freitagabend zur Abendparty mit den Wetzgauer Bands: Bernie and Friends, die Hentzschels und Madows. Die Bühnen am Samstag gehörten nachmittags den Vereinen und abends fand erstmals die „Wetzgauer Wiesn“ mit den „Auenwälder“ statt. Nach dem Kolomanritt klang das Fest am Sonntag mit dem Großdeinbacher Musikverein aus. Zum Jubiläumsfest textete und sang Wilma Helmer zu den Klängen des Tiroler Heimatliedes „Wohl ist die Welt so groß und weit“: “Sankt Coloman wie wunderbar - die schönste Kirche hier. Ja vielen schon zum Segen war. - Wo Gottes Hilfe ist: – Das bunte Dach strahlt weit ins Land, ein kleines Schmuckstück hier. – Den Wetzgauern ihr ganzer Stolz, wie schön die Heimat ist“.

Neue Leitung für Mutter-Kind-Gruppe gesucht

Für die Spielgruppe für Kinder von 0 – 3 Jahre wird eine neue Leitung gesucht. Die Mutter-Kind-Gruppe trifft sich regelmäßig am Dienstag von 10 bis 11:30 Uhr im Kath. Gemeindehaus St. Maria.
Interessierte melden sich bitte bei Sina Straubmüller, Telefon 07171 999194, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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